November 2010: Hydraulischer Abgleich

Werden einige Heizkörper nicht richtig warm oder machen die Heizungsventile und -leitungen Geräusche, können dies Anzeichen für eine schlecht abgestimmte Hydraulik der Heizungsanlage sein. Hinter den störenden, leicht wahrnehmbaren Signalen verbergen sich teure Energieverluste. Denn um die mangelnde Versorgung einzelner Teile des Heizsystems auszugleichen, muss die Heizung mit unnötig hohen Vor- und Rücklauftemperaturen betrieben werden. Ein so genannter hydraulischer Abgleich durch einen SHK-Fachbetrieb schafft Abhilfe. Der Installateur stimmt die Versorgung der einzelnen Heizkörper – wenn nötig durch neue Heizkörperventile mit einem Volumenstromregler – aufeinander ab. So eingestellt, arbeitet die Heizung mit dem optimalen Arbeitsdruck, was niedrige Energie- und Betriebskosten möglich macht. Die Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) weist darauf hin, dass sich hoch effiziente Heizsysteme wie die Erdgas-Brennwerttechnik nur dann für den Betreiber voll auszahlen können, wenn die Heizanlage hydraulisch einwandfrei abgestimmt ist.